Golfbälle

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Anforderungen an Golfbälle
Taylor Made Burner TPModerne Top-Bälle fliegen ewig weit, haben wenig Backspin beim Drive und viel Backspin bei den Eisen, bieten viel Gefühl auf dem Grün und gehen nicht kaputt. Natürlich ist, was wahrlich High-Tech ist, nicht gerade im unteren Preissegment zu finden. Doch wer alles will, muss auch am meisten bezahlen.

 

Gerade der durchschnittliche Golfer profitiert mindestens genauso von einem guten Ball wie der Top-Spieler. Mid- oder High-Handicapper wählen nämlich oft harte 2-piece Distance Bälle, die wenig Spin generieren. Und wenn sie dann das Grün nicht in Regulation erreichen, müssen sie mit diesen wenig Gefühl vermittelnden Bällen auch noch Chippen und Putten. Na dann, viel Vergnügen dabei!

 

 

Golfballentwicklung
Wie kann ein Golfball sich angenehm weich anfühlen, trotzdem weit fliegen und auch noch genug Spin entwickeln? Nun, dazu braucht es neue Materialien und Leute die wissen, wie Sie mit Ihrem Hirnschmalz umgehen müssen. Die beschäftigen sich nämlich ausschliesslich mit der Entwicklung und Herstellung von Golfbällen und sind oft Fachleute auf dem Gebiet der Physik oder Chemie. Viele Masterminds, die in der Golfballentwicklung arbeiten, haben früher z.B. Posten in der Luftfahrtindustrie oder ähnlich aufregenden Branchen bekleidet. Auf jeden Fall braucht es, um einen guten Golfball herzustellen, eine ganze Armee an Wissenschaftlern mit ganz viel Know-how im Bereich der Aerodynamik. Die geniesst nämlich bei der heutigen Ballentwicklung viel Aufmerksamkeit.

 

 

Aerodynamik
Aber schon 1896 veröffentlichte Professor Guthrie Tait von der Universität Edinburgh erstmals eine Studie über die aerodynamischen Prinzipien bei Golfbällen. Tait stellte die Zusammenhänge von Dimples und Spin mit Auftrieb (Lift) und Luftwiderstand (Drag) dar. Diese Prinzipien gelten noch heute. Nur profitiert die Ballindustrie heute von High-Tech Apparaten – die es noch vor kurzem gar nicht gab – um ihre neuen Ballmodelle noch besser und aerodynamischer zu machen.

 

Die Aufgabe, die es im Aerodynamik-Bereich zu lösen gilt heisst, den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten zu minimieren und zugleich den Auftrieb bei langsamen Ballgeschwindigkeiten zu maximieren. Dabei ist das Muster der Dimples entscheidend. In der Kombination mit Spin helfen die kleinen Vertiefungen auf der Balloberfläche, den Auftrieb zu verbessern. Anordnung, Form, Tiefe, Grösse und Oberflächenabdeckung der Dimples sind dabei die Merkmale, die entscheidend sind.

 

 

Gefühl
Nebst guten Flugeigenschaften legen die meisten Spieler besonders bei den Schlägen rund ums Grün und beim Putten auf ein angenehmes Gefühl im Impact Wert. Doch wer möchte auf Kosten des guten Gefühls auf Länge verzichten? Das ist eine weitere Aufgabe der Ballentwickler, die ihre Arbeit nicht gerade einfach macht. Beim Blick auf die Bälle, von vor gar nicht allzu langer Zeit wird klar, dass die Kombination dieser Eigenschaften erst in den letzten Jahren stark verbessert wurde. Früher gab es nämlich Bälle, die weit flogen und dabei sehr hart im Gefühl waren oder Bälle, die sich weich anfühlten, jedoch bezüglich Fluglänge zu wünschen übrig liessen. Heute kombinieren besonders die Top-Bälle der jeweiligen Hersteller Länge und Gefühl schon wirklich gut, was für den Golfer schlussendlich einfach mehr Spielfreude bedeutet.

 

Das Gefühl beim Putten ist vor allem vom Cover (Dicke und Material) des Balles geprägt. Wobei bei etwas längeren Schlägen, z.B. mit den Eisen, auch der Zwischenmantel des Balles einen grossen Einfluss auf das Gefühl hat. Der Kern und die aerodynamischen Merkmale des Balles sind dann wieder eher für die Länge zuständig.

 

 

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Vergessen Sie nicht, dass Sie von Vorteil die ganze Saison mit dem gleichen Ballmodell spielen sollten. So gewöhnen Sie sich an die Eigenschaften des Balles, was vor allem bei den kurzen Schlägen entscheidend sein kann.


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